Tiere und Menschen
Kinder sehen die Welt mit den aufrichtigen, unverfälschten Emotionalität und Offenheit, die nur eine von subjektiven Ereignissen noch nicht belasteten Weltanschauung erlaubt. Vielleicht liegt es daran, dass es wohl kaum ein Kind gibt, das Tiere gleichgültig lassen. In dem Verhältnis von einem Kind zu seinem Haustier steckt die ganze Tiefe und bedingungslose Liebe, die der Mensch im Laufe seiner jahrtausendalte Geschichte zu den kleinen und den großen, den flauschigen und den lusitgen und treuen Lebewesen entwickelt hat.
Tiere haben immer eine große Rolle für den Menschen gespielt. Schon seit der Steinzeit ist der Umgang mit den Tieren in dem Alltag des Menschen so tief verwurzelt, dass er ohne diese liebsten Freunde kaum vorstellbar ist. Es gibt so viele Geschichten, die über Tiere erzählen, die das Leben vieler gerettet haben. Denke man an die Rettung roms durch eine Gans! 387 v. Chr., die Gallier, die zuvor Rom erobert hatten, hatten einen Überaschungsangriff über Nacht geplant. Alle in der Stadt schliefen, als sie die Festung umkreisten. Alle Gänse in der Stadt quakten so laut los, dass es die Bürger Roms noch rechtzeitg schafften, das Erobern der Festung zu verhindern. Seit dann steht mitten in der Stadt das Denkmal einer Gans.
Tiere sind auch in der Geschichte über die Geburt Christi verwickelt. Nicht in einem edlen Haus, bei den Menschen, für deren Rettung sich Christus bereitwillig opfern wird, sondern in einem Stall wird er geboren, und in fast allen Gemälden sind neben Maria und den Engeln, auch ein Ochs und ein Esel abgebildet.
Oder die Bernhardiner, die durch ihre fänomenalen Ortssinn und Wetterfühligkeit, und das Beschützerinstinkt schon vieler Menschen das Leben gerettet haben..
Geschichten wie diese sind unzählig. Vor allem aber prägt der Umgang mit Tieren den Menschen ungemein. So lernen Kinder, die ein Haustier haben, schon früh, Verantwortung zu tragen. Laut Forschungen, sind sie kommunikativer und offener als gleichaltrige, die keine Haustiere haben. Und die Freude, die man mit einem Tier hat, das meistens sein Leben lang in einer Familie verbringt und somit ein fester Teil von ihr wird, darf man natürlich auch nicht vergessen. Was macht da schon das bisschen Schmutz und Haare aus?
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